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Heilige Barbara

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Die heilige BarbaraDie heilige BarbaraDer Tag der heiligen Barbara ist der 4. Dezember. Nach der Legende war Sie die Tochter eines reichen Nkomediers namens Dioskuros und lebte zweischen 236 und 305 n.Chr. Sie trat zum Christentum über. Darüber war ihr Vater so erzürnt, dass er nicht nur ihre Verurteilung zum Tode bewirkte, sondern sogar das Scharfrichteramt mit eigener Hand an ihr ausübte. Für solchen Frevel ward der Vater sogleich vom Blitze erschlagen. Von da an wurde die bald heilig gesprochene Barbara als Schutzheilige gegen Blitz und Donner angerufen. Die heilige Barbara zählt zu den vierzehn Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben. Kirchen wurden häufig der heiligen Barbara geweiht, um sie dadurch vor Feuersgefahr zu schützen. Auch die Feuerglocken taufte man vielfach auf ihren Namen und bereits im frühen Mittelalter war es Sitte, solche Barbaraglocken zu läuten, sobald ein Gewitter am Himmel stand.

Es ist Brauch am 4.12. Blütenzweige (Kirsch- oder Forsythienzweige) zu schneiden. Sie werden über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt, am nächsten Tag in eine Vase gestellt und sollen am 24. Dezember blühen. Blühen sie, ist das ein gutes Omen. Das gibt es Glück und Gesundheit im kommenden Jahr, eine gute Ernte, eine sich erfüllende Liebe oder Fruchbarkeit bei Kinderwunsch.

Im Rheinland gibt es seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts den Brauch, am Barbaratag Kinder zu beschenken. Bereits am Vorabend stellen die Kinder einen Schuh auf, der dann mit Süßigkeiten, Gebäck oder Obst gefüllt wird. In manchen Gegenden des Rheinlands gilt Barbara als Begleiterin des Nikolaus und wirkt bei dessen Bescherung der Kinder mit.

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